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Settanta volte sete. Grenzenlos.



Erstausgabe: Erschienen bei Edizioni ETS,
Pisa, 2006, ISBN: 88-467-1455-5

Über dieses Buch: Zunächst als Flucht vor dem kommuni- stischen Regime erlebt, dann als freiwillige Auswanderung nach Italien gewählt, wandelt sich bei diesem Dichter das Exil von der biografischen Gegebenheit  zur existentiellen Kategorie. Er nennt sich einen Zwischenschaftler (Bewohner des Zwischen): ist er nun Deutscher, Rumäne, Italiener? Er lässt sich nirgends einord- nen. „Einer, der die Abgründigkeit dieser Existenz kennt, hat die Illusion überwunden, dass ihm die sinnliche Wahrnehmungswelt ein Vaterland, eine Heimat bieten könnte“, schrieb er in einem Essay.

Ferne und Nähe, Diktatur und Freiheit, Wirklichkeit und Traum, Schrei und Schweigen enthüllen im Profil, dass sie zu ein und demselben Gesicht gehören. Selbst das dunkelste Dunkel, der Tod, wird  zur „ewigen Frühe“,  und das Exil ist seine Generalpro- be. Diese Wunde wird zum immateriellen Vaterland eines Unendlichen.  Dies sind die Koordinaten eines im ewig Banalen nach Sinn dürstenden Dichters, der uns mit einem Lächeln anvertrauen kann: amo ergo sum.



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