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Erstausgabe: Erschienen bei Buch & Medi@, München, 2000, ISBN 3-935284-25-X Über dieses Buch: Dieter Schlesaks Grund- thema ist die Erfahrung der Grenze – und zwar in jedem Bereich menschlicher Existenz. »Lippe Lust« ist hocherotische, oft riskante Grenzüberschreitung: Nachtvögellust, Ekstase als uraltes und immer neues Lebens- und Er- kenntniselixier entflammter Körper und Seelen; schmerzhafte Liebe, Ironie und Enttäuschung; Trennung, aber auch Reife und Wachstum durch Liebesleid; ein Bogen vom ersten »Blitzen«, dem Überschwang des Glücks im verwandten Gleich- klang: jauchzendes »Ewigdein«, Flug der ersten Vögel-Nacht, die heute immer am Anfang, nicht am Ende steht, bis zur Schwere des Liebes- prozesses, der glückhaft, dann schmerzhaft an Welt und Realität gewinnt, bis hin zu Abschied und Tod. |
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Nichts ist versprochen? Und alles was gesagt war Nichts als schall und rauch Wie unsre engel auch? Das kann nicht sein Ist dieses leben nur ein spiel Und was das schönste wäre Lüge und betrug? Nichts ist versprochen, ja Und nichts unmöglich, glaub es mir, wir Haben daran gerührt! Ein fall für unsre engel Die sich schon abgesprochen hatten! Sie wußten es, wir nicht - Wir wissen nichts Und leben es! Willst du dich gegen sie entscheiden? Es tut so weh Weil es zu wirklich ist! |
Dieter Schlesak legt Gedichte vor, die überwältigen.
Sie stellen den Leser; sie beschwichtigen nie.
(St. Galler Tagblatt)
Essay von Maria Irod zu Lippe.Lust