| home | autor | bilder | nautica | ADS 2007 | poesia erotica | termine | links | kontakt |
![]() |
Erstausgabe: Erschienen bei AKG-Verlag Dinklage, 1995, ISBN 3-9283891-3-0 Über dieses Buch: Das Motto von Laotse über das "Nichtsein" als Grund der Welt liegt nun im wahrsten Sinne des Wortes: SO NAH, und ist doch auch SO FREMD; die Beschreibung von "Heimat" heute bewegt sich genau in diesem schwierigen Umkreises eines Begriffes, der nicht mehr aufgeht, aufgeht uns nur, daß diese Nähe und Ferne zugleich ein Begriffspaar ist, das immer schon in Bereiche des Erkennens gehörte, und daß in ihm Leben und Erkennen, Erfahrung und Nachdenken zusammenkommen; für jene, die in der Fremde leben und, wie man so schön sagt, Heimat nur noch im Herzen haben, träfe dieses zu und wäre sogar ein Geschenk und Gewinn; es sind die "Chancen des Verlustes", auch des Heimat-Verlustes, des Boden- Verlustes, der wie ein Sog sein kann, lebenslange Beschäftigung mit einer Liebesgeschichte, die andauert, weil das Objekt dieser Liebe ganz in der unerreichbaren Ferne, ja für immer verlorengegangen ist. (Aus dem Vorwort) |
|
Und dann
Nach einem Jahr nach zweien Vernarbt der Flüchtling in uns Nachts zwischen zwölf und eins Geht er manchmal noch um Tastend die Hände verletzt am Grenzpfahl Irr ich kann es nicht fassen das Land Hinter der Tissa der Theiß. Und dann nach einem Jahr nach zweien Bricht das Herz von der Stange Über sich selber den Stab |