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Capesius, az auschwitzi patikus, bookart, Miercurea Ciuc, 2008
Capesius, farmacistul de la Auschwitz BIBLIOTECA POLIROM, 2008 VLAD. Die Draculakorrektur Pop Verlag, Stuttgart, Juli 2007 Capesius, der Auschwitzapotheker Dietz Verlag, Bonn, Oktober 2006 |
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Transsylwahnien, Roman, ciando, München 2009
Heimleuchten. Gedichte, Shaker media, Aachen 2008 Settanta volte sete. Grenzenlos. bei fixpoetry.com, 2008 Der Tod ist nicht bei Trost bei fixpoetry.com, 2008 Tunneleffekt bei fixpoetry.com, 2008 Zwischen Himmel und Erde bei ciando, 2009 Zeugen an der Grenze unserer Vorstellung bei Shaker Media, 2008 Der Tod und der Teufel bei Shaker Media, 2008 Vlad, der Todesfürst bei Shaker Media, 2008 Romans Geister bei Shaker Media, 2008 |
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Vaterlandstage Benzinger Verlag, Zürich, 1986
So nah, so fremd. Heimatlegenden AGK Verlag, Dinklage, 1995 Der Verweser Buch & Media, München, 2002 Romans Netz. Ein Liebesroman EDITION KÖLN, Köln, 2004 Zeugen an der Grenze unserer Vorstellung IKGS Verlag, LMU München 2005 |
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Grenzstreifen Literaturverlag Bukarest, 1968
Weiße Gegend Rowohlt, Reinbek, 1981 Das Neue Licht Michelangelos 3 Bde. 1989-1991 Aufbäumen. Gedichte und ein Essay Rowohlt, Reinbek, 1990 Landsehn Druckhaus Galrev. Berlin, 1997 Tunneleffekt Druckhaus Galrev, Berlin, 2000 Lippe Lust. Poesia erotica Buch & Media, München, 2000 Weiße Gegend (Neuauflage) Buch & Media, München, 2000 LOS. Reisegedichte Buch & Media, München, 2002 Nichita Stanescu: Elf Elegien Pop-Verlag, Ludwigsburg 2005 Herbst Zeit Lose. Liebesgedichte Buch & Media, München, 2006 Settanta volte sette. Grenzen Los. Oltre limite. Edizioni ETS, Pisa, 2006 |
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Visa, Ost West Lektionen S. Fischer, Frankfurt, 1970
Geschäfte mit Odysseus Hallwag, Bern, 1972 Wenn die Dinge aus dem Namen fallen Rowohlt, Reinbek, 1991 Stehendes Ich in laufender Zeit Reclam Verlag, Leipzig, 1994 Există o viatsă după moarte Bukarest, 2001 Eine Transsylvanische Reise EDITION KÖLN, Köln, 2004 |
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Nichita Stanescu: Elf Elegien
Literaturverlag Bukarest, 1968
Gefährliche Serpentinen Druckhaus Galrev, Berlin, 1998 |
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Vlad, der Todesfürst. Die Draculakorrektur, 2. Auflage, Pop Verlag, Juni 2009
Der Tod und der Teufel, Materialien zu Vlad, der Todesfürst. Die Draculakorrektur, Pop Verlag Ludwigsburg, August 2009 Lippe Lust. Poesia erotica, e-book, fixpoettry, Juni 2009 Sprachheimat. Dieter Schlesak. Ein Lebenswerk in Zeiten von Diktatur und Exil. Herausgegeben von Jürgen Egyptien, George Gutu und Maria Irod, Pop Verlag und Verlag der Universität Bukarest September/Oktober 2009 Als e-book: Juni/Juli 2009 Transsylvania mon amour, Gedichte und Übersetzungen, Hora Verlag, Sibiu Hermannstadt, August 2009 Capesius, der Auschwitzapotheker, Taschenbuchausgabe für Transsylvanien, Hora Verlag, Sibiu Hermannstadt, August 2009 |
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Engelszungen Roman, 1994-2006
Plädoyer für den Abschied Liebesroman, 2002-2006 Tagebücher 1968-2006 Das Überlebenstagebuch eines Krebsschocks 2000-2004 Der Tod ist nicht bei Trost Gedichte Terplan und die Kunst der Rückkehr Roman Zukunftsräume. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Lauter Letzte Tage Essays und Porträts |
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Die Dracula-Korrektur (Inhaltsverz. + Teil 1, PDF) Wer weiterlesen möchte die Dracula-Korrektur wird für den Druck vorbereitet, der Roman erscheint voraussichtlich im August bei Buch&Media, München Settanta volte sete. Grenzenlos. bei fixpoetry.com, 2008 Tunneleffekt bei fixpoetry.com, 2008 |
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Zwischen Himmel und Erde bei Shaker Media, 2008
Zeugen an der Grenze unserer Vorstellung bei Shaker Media, 2008 Der Tod und der Teufel bei Shaker Media, 2008 Vlad, der Todesfürst bei Shaker Media, 2008 Romans Geister bei Shaker Media, 2008 |
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Kindlers deutsches Literaturlexikon 1999
Schlesak, Dieter, wurde am 7. 8. 1934 in Schässburg/Sighisoara als Angehöriger der deutschen Minderheit in Rumänien geboren. Nach dem Abitur unterrichtete er zwei Jahre an der Volksschule in Denndorf, von 1954 bis 1959 studierte er Germanistik in Bukarest, wo er anschließend als Redakteur der Zeitschrift Neue Literatur, Autor, Übersetzer und Herausgeber tätig war. 1969 reiste er in die Bundesrepublik Deutschland aus, ging 1973 ins selbst gewählte Exil nach Italien und lebt seither als freier Schriftsteller abwechselnd in Stuttgart und Camaiore. 1980 erhielt Schlesak den Andreas-Gryphius-Preis, 1982 und 1987 das Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds, 1989 den Schubart-Preis (für Vaterlandstage), 1993 den Nikolaus-Lenau-Preis, 1994 den Hauptpreis Prosa des Ostdeutschen Kulturrats und 2001 die Ehrengabe der Deutschen Schillerstiftung. Im Brennpunkt von Schlesaks literarischem Schaffen steht von Anfang an das Phänomen Grenze, das ihn nicht allein in seiner politischen, sozialen und kulturellen Relevanz, sondern vor allem in seinen sprachlichen und metaphysischen Dimensionen beschäftigt. Der Debütband Grenzstreifen (1968) ist noch rumäniendeutschen Bedingtheiten verhaftet: Wie schon vor ihm Oskar Pastior verweigert auch Schlesak gereimte Partei- und Klassenkampfparolen und sucht sich mit dem Instrumentarium moderner Poesie „Die große Störung, Leben“ (ebd.) zu erschließen. Der „Weltenwechsel“, den Schlesak als Schock erlebt, konfrontiert ihn mit neuen Grenzerfahrungen, die er in dem Prosaband Visa. Ost West Lektionen (1970) dokumentiert. Nun ist es nicht mehr der Denk-, sondern der Sinne- und Sinnverlust, der ihm als verdeckter Realitätsverlust zusetzt und ihn zum „Zwischenschaftler“ werden lässt, der sich schreibend im „Grenzraum der Erkenntnis“, „im Strom des Wechsel-Spiels oder des Wechsel-Ernstes zwischen beiden Teilen der entzweigeschnittenen Welt“ bewegt, um nicht an der „Melancholie wirklich erlebter Unwirklichkeit“ zu Grunde zu gehen (ebd.). Lyrisch verdichten sich diese biografischen wie historischen Bruchlinien zu dem Band Weiße Gegend – Fühlt die Gewalt in diesem Traum (1981). Im „weglosen Gelände“, das die Diktaturen des 20. Jahrhunderts in Europa zurückgelassen haben, ertastet sich jede Gedichtzeile ihre eigene Vorläufigkeit: Wie aufgelöst in diesem weißen Licht der Nacht mit ihrer Wange Ist die verbrannte Erde Der Vergangenheiten – Was liegenblieb, nur mit Ideen begangen Und Haut an Haut mit dem Versäumten („Achtuhrschmerzen“, ebd.). Dass mit den falschen Gewissheiten auch die Sprache gesplittert ist, materialisiert sich in Schlesaks „Hirnsyntax“, die zu seinem poetischen Markenzeichen wird: Der Vers zerfällt, syntaktische und semantische Strukturen fransen aus, wuchern ad hoc oder führen sich ad absurdum, die Funktion der Differenzierung verlagert sich vom Wort in die „Wortzwischenräume“, da es einzig in diesem Spannungsfeld noch möglich ist, Sinn zu generieren – wenn auch bloß als „Zwischensinn“ („Schreiben als posthumes Leben“ in So nah, so fremd, 1995). An „Sinn- und Sprachrändern“ bewegt sich auch Schlesaks dritter Gedichtband Aufbäumen (1990), der statt der Schöpfung die „Erschöpfung der Welt“ thematisiert und als Strukturmodell den kabbalistischen Sprachbaum heranzieht, der mit seinen zehn Ästen auf den Kopf gestellt wird: Die Kapitel sind rückläufig angeordnet, das letzte ist das erste, „das Eine als treibende Absenz“, das jedoch auch alle anderen „als Hohlform unverzichtbarer Hoffnung“ (ebd.) mit einschließen: Hölderlins Bordeaux? Und Patmos, die Insel? Und dann Johannes 15? Wer doch verkommen wie er, in der Sprachzeit langsam nach Haus kommen könnte. Zu Fuß nur mit einem Zeitwort auf staubiger Landstraße. Wir aber tragen den Augenblick im Autofenster und die Sekunde rollt an den Reifen. Kein Land, Nie, Land, dieses Anderswo („Chronokratie“, ebd.). Die Facetten von Absenz und Angst im ortlosen virtuellen Zeitalter fächert Schlesak im Gedichtband Landsehn (1997) auf und schreibt sie in Tunneleffekt (2000) fort, wo sie, flankiert von zeitlosen Traumerinnerungen und Todeserfahrungen, zu Bausteinen einer „posthumen Poetik“ (ebd.) werden. – Nach dem „Poesia Erotica“-Intermezzo von Lippe Lust (2000) wendet sich Schlesak in Los (2002) erneut den zu inneren Ereignissen gewordenen Landschaften seines Exil zu, um in älteren und neueren Reisegedichten den „unbekannten Ort möglicher Erfahrung“ (ebd.) einzukreisen. Neben den Lyrikbänden Weiße Gegend und Aufbäumen zählt auch der dazwischen verfasste Roman Vaterlandstage und die Kunst des Verschwindens (1986) zu Schlesaks bedeutenden literarischen Würfen. Mit gattungstypologischen Rastern nicht zu erfassen und am ehesten als Gedankenroman zu bezeichnen, rückt hier ein halbes Jahrhundert Lebens- und Zeitgeschichte mit den Hypostasen ihres Scheiterns seit den 30er Jahren ins Bewusstsein. Anstoß zum Nach-Denken ist für den Ich-Erzähler die Suche nach einer möglichen Heimkehr ins Land seiner Herkunft, aus dem er, von zwei Diktaturen beschädigt, emigriert ist. Also erfindet er ein Alter Ego, den Schriftsteller Michael T., und schickt ihn statt seiner nach Osten. Was jedoch wie eine tatsächlich stattgefundene Reise anmutet, ist eine sprachlich vollzogene Revision eines geschichtlich wie gesellschaftlich verbogenen Ichs mit all seinen Brüchen und Widersprüchen, die bei dem von zwei Erzählinstanzen vorgenommenen unausgesetzten Verhör und Selbstverhör zu Tage treten. Das Erlebte und Erinnerte zersplittert in unzählige Partikel, die sich weder chronologisch noch kausallogisch zusammenfügen: „Die Sprache ist blockiert und zerstückelt und vom Alptraum verwandelt bis hin zum sprachunfähigen Stottern, in dem sich sprachlos die Realität in Fratzen auflöst, in Kopfsummen des Wahnsinns" („Analyse meiner Selbstbiografie“ in Nachruf auf die rumäniendeutsche Literatur, 1990). Historisch schließt an Vaterlandstage der Essayband Wenn die Dinge aus dem Namen fallen (1991) an, der die „enteignete“ Revolution von 1989 untersucht, gefolgt von dem synoptischen Journal Stehendes Ich in laufender Zeit (1994), das den europäischen Nach-Wende-Geist bis 1993 kritisch ausleuchtet. Schlesaks zweiter Roman Der Verweser (2002) ist ebenfalls als Fiktion in der Fiktion angelegt, doch ist hier nur die Rahmenhandlung autobiografisch geprägt und aus der Ich-Perspektive eines in der Toskana lebenden Autors erzählt. Als auktorial gestaltete Binnenhandlung wird eine Luccheser Liebes- und Mordgeschichte des 16. Jahrhunderts herangezogen, deren Hauptfigur, der Arzt und Schriftsteller Nicolao Granucci, dem Ich-Erzähler so zusetzt, dass dieser meint, Granucci gewesen/geworden zu sein. Als metapsychischer Schaltkreis fungiert u. a. der Schreibprozess, dessen Magie wie Missbrauch Schlesak nachgeht. (Text: Edith Konradt) Werke: Francisc Munteanu: Der Himmel beginnt beim dritten Stockwerk, En., Übs., Bukarest 1965; Michael Albert: Ausgewählte Schriften, Hg., Vorw., Bukarest 1966; Schiller: Gedichte, Hg., Vorw., Bukarest 1967; Imperiul demonilor. Proza austriaca moderna, Anth., Hg., Vorw., Bukarest 1968; Nichita Stanescu: 11 Elegien, G., Übs., Bukarest 1968; Grenzstreifen, G., Bukarest 1968; Rainer Maria Rilke: Gedichte, Hg., Vorw., Bukarest 1969; Grenzgänge. Deutsche Dichtung aus Rumänien, Anth., Hg. zus. m. Wolf Peter Schnetz, Regensburg 1969; Fische und Vögel. Junge rumänische Lyrik, Anth., Hg. zus. m. Wolf Peter Schnetz, Regensburg 1969; Visa. Ost West Lektionen, Pr., Ffm 1970; Luchterhands Loseblatt Lyrik: Deutsche Gedichte aus Rumänien, Hg., Neuwied 1970; Geschäfte mit Odysseus, Pr., Bern 1972; Briefe über die Grenze, G., zus. m. Magdalena Constantinescu, Göttingen 1978; Weiße Gegend – Fühlt die Gewalt in diesem Traum, G., Reinbek 1981; Königin, die Welt ist narr, Hsp. 1981; Vaterlandstage und die Kunst des Verschwindens, R., Zür. 1986; Der neue Michelangelo, 4 Bde., Bildmeditationen, zus. m. Fabrizio Mancinelli et al., Luzern 1989-1995; Aufbäumen, G., Reinbek 1990; Wenn die Dinge aus dem Namen fallen, Ess., Reinbek 1991; Stehendes Ich in laufender Zeit, Tageb., Leipzig 1994; So nah, so fremd. Heimatlegenden, Tageb. und Aufs., Dinklage 1995; Landsehn, G., Berlin 1997; Gefährliche Serpentinen. Rumänische Lyrik der Gegenwart, Anth., Hg., Nachw., Berlin 1998; Tunneleffekt, G., Ess., Berlin 2000; Lippe Lust, G., München 2000; Weiße Gegend, G., Neuaufl., München 2000; Der Verweser, R., München 2002; Los. Reisegedichte, München 2002. Romans Netz, Liebesroman, Köln 2004; Eine TRanssylvanische Reise, Köln 2004; Zeugen an der Grenze unserer Vorstellung, Essays, Studien, Porträts, München 2005; Sette Volte sete, Grenzen Los, Poesie, Gedichte, Pisa 2006; Herbst Zeit Lose, Liebesgedichte, München 2006. |
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Bio/Bibliographie bis Ende 2006 (PDF-Datei)
Marbacher Bestände (PDF-Datei) |